Changing Lives
Young Bafana ist eine gemeinnützige Organisation (NGO), die sich seit 2010 mit einem umfassenden Fußball- und Bildungsangebot der ganzheitlichen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen aus armen Verhältnissen in Südafrika widmet.
Für uns ist es besonders wichtig, dass unsere Spieler auch außerhalb des Platzes erfolgreich sind. Hlonela Sitenge - Spitzname “Prof” - ist eines von vielen Beispielen dafür. Abseits des Fußballs glänzt er mit exzellenten Noten in der Schule. Mit 17 Jahren geht unser U18 Spieler auf und neben dem Platz mit gutem Beispiel voran.
Voller Stolz verkünden wir unsere Aufnahme in die renommierte ABC Motsepe League für die Saison 2022-2023. Damit erreichen wir unser langjähriges Ziel einer eigenen professionellen Herrenmannschaft. Nun ist es endlich soweit und wir sind dankbar für diese Chance.
Am 23.04.2022 haben wir den nächsten großen Meilenstein in der YB-Geschichte erreicht und unsere eigene Anlage offiziell eröffnet. Sie ist der perfekte Entwicklungsort für unsere Kids, hinsichtlich Fußball und Bildung. In diesem Blog-Eintrag erfährst Du mehr über die Eröffnungsfeier.
Ab sofort hast Du je nach Deinem gewünschten Spendenbetrag 4 Möglichkeiten, um Young Bafana als Family Club Mitglied zu unterstützen. #ChangingLives
… Menschen in der Region um Kapstadt leben in Townshops (Armutsvierteln).
… der Erwachsenen Einwohner ist nicht erwerbstätig und erhält keine Förderung vom Staat, dennoch müssen sie für die Grundbedürfnisse Ihrer Familien aufkommen. Oft führt diese vermeintlich aussichtlose Situation zum Drogenmissbrauch und zur Kriminalität.
… Südafrikaner zwischen 15 und 49 Jahren ist mit HIV infiziert. Es fehlt grundsätzlich an breitgefächerten Bildungsmöglichkeiten, der Begegnung mit anderen Bevölkerungsgruppen und an einer ausreichenden medizinischen Versorgung.
#Soccer
Scouting von talentierten Spielern und die Ausbildung von professionellen Fussballspielern.
#Education
Ein ergänzendes schulisches Bildungsangebot, Mathe- und Englisch Unterricht, erhöht die Chancen zur späteren Ausübung eines Berufes oder dem Besuch einer Universität.
#Lifeskills
Das Erlernen von notwendigen Lifeskills (sozial und pädagogisch), durch klar definierte Akademie-Regeln und ein professionelles Umfeld.
#Nutrition
Basierend auf einem strategischen Ernährungsplan möchten wir jeden unserer Performance-Spieler zu einem gesunden körperlichen Wachstum verhelfen.
… Menschen in der Region um Kapstadt leben in Townshops (Armutsvierteln).
… der erwachsenen Einwohner sind nicht erwerbstätig und erhalten keine Förderung vom Staat, dennoch müssen sie für die Grundbedürfnisse Ihrer Familien aufkommen. Oft führt diese vermeintlich aussichtlose Situation zum Drogenmissbrauch und zur Kriminalität.
… Südafrikaner zwischen 15 und 49 Jahren ist mit HIV infiziert. Es fehlt grundsätzlich an breitgefächerten Bildungsmöglichkeiten, der Begegnung mit anderen Bevölkerungsgruppen und an einer ausreichenden medizinischen Versorgung.
#Soccer
Scouting von talentierten Spielern und die Ausbildung von professionellen Fussballspielern.
#Education
Ein ergänzendes schulisches Bildungsangebot, Mathe- und Englisch Unterricht, erhöht die Chancen zur späteren Ausübung eines Berufes oder dem Besuch einer Universität.
#Lifeskills
Das Erlernen von notwendigen Lifeskills (sozial und pädagogisch), durch klar definierte Akademie-Regeln und ein professionelles Umfeld.
#Nutrition
Basierend auf einem strategischen Ernährungsplan möchten wir jeden unserer Performance-Spieler zu einem gesunden körperlichen Wachstum verhelfen.
Wir bieten ganzheitliche Fußball- und Bildungsprogramme für Kinder und Jugendliche (m/w) im Alter von 6-18 Jahren.
Altersgruppen U12 / U14 / U16 / U18
Die Spieler der HPL (High Performance League) Teams bestehen aus talentierten Fussballspielern, die zum Großteil aus den umliegenden Townships kommen. Alle Township-Spieler erhalten ein kostenfreies Voll-Stipendium inkl. Spiel- und Trainingsequipment, Lebensmittelpaketen nach jeder Einheit, Transport und ein ergänzendes Bildungsangebot, sowie die Teilnahme an Life-Skills Events. Die periodisierten Trainingseinheiten finden 3-4 mal die Woche statt. In der High Performance League treten wir u.a. gegen (Jugend-)Mannschaften aus der 1. und 2. Südafrikansichen Liga an.
Altersgruppen U12 / U14 / U16 / U18
Durch qualifizierte Lehrkräfte bietet Young Bafana Englisch-Nachhilfeunterricht für die Altersgruppen U12 und U14 an. Hinzu kommt ein Karriereberatungsprogramm für die Spieler unserer U16 und U18 Mannschaften. Für alle Teams bietet Young Bafana in regelmäßigen Abständen Lifeskill Workshops an, welche u.a. auch mit in das Fußballtraining integriert werden. Letztendlich haben unsere Programme direkte und indirekte Auswirkungen auf die sozial-schwächere Bevölkerung der Helderberg-Region.
Altersgruppen U9 / U11
Das YB Stars Porgramm wurde von unserem U12 Cheftrainer Jonny Chamaille (Inhaber der UEFA B-Lizenz) ins Leben gerufen.
Bei den 2-3 wöchentlichen Einheiten liegt der Fokus auf Grundtechniken des Fußballs. Für die Teilnehmer liegt ein besonderer Mehrwert in der individuellen Betreuung der Trainer und der kleinen Gruppengröße (max 10 Spieler). Wichtige Basiselemente des Fußballs werden hier kreativ und mit viel Spaß ausgebaut.
Altersgruppen U9 / U14
2-3 Mal die Woche bieten wir Trainings- und Spieleinheiten für Spieler zwischen 5 und 14 Jahren nach der Schule an. Um den kulturellen Austausch zu fördern, finden regelmäßige Einheiten oder Events statt, bei dem die Schulteams gemeinsam mit den Leistungsteams teilnehmen. Somit finden Kinder aus Townships und Kinder aus den bessergestellten Gegenden, im Sinne des Sports, zusammen. Die Einnahmen aus den Social Teams helfen uns dabei, die laufende Kosten und das kostenfreie Angebot für Township Spieler zu tragen.
15. Januar 2026 – 20. März 2026.
Meine Rolle war ungefähr zu gleichen Teilen aufgeteilt. Vormittags war ich im entwicklungsbezogenen und operativen Bereich der Akademie tätig und unterstützte bei unterschiedlichsten administrativen Aufgaben. Die Nachmittage standen ganz im Zeichen des Fußballs – entweder als Trainer der Jugendlichen oder indem ich selbst mit der Seniorenmannschaft trainierte und spielte.
Vom ersten Tag an war die Erfahrung auf allen Ebenen unglaublich positiv. Alle waren offen, freundlich und herzlich, immer bereit für Gespräche und Austausch. Es gab keine wirkliche Hierarchie – alles lief einfach ganz natürlich. Bereits in der ersten Woche trainierte ich Kinder, spielte Fußball und knüpfte Kontakte zu anderen Freiwilligen. Schon nach ein oder zwei Tagen wusste ich, dass die kommende Zeit großartig werden würde.
Insgesamt war dies eine der besten Erfahrungen meines Lebens, vielleicht sogar die eindrucksvollste überhaupt. Es ist eine Erfahrung, die mich mein Leben lang begleiten wird.
Zwei Dinge haben mich besonders beeindruckt. Zum einen die schwierigen Lebensumstände vor Ort, insbesondere für die Kinder aus dem Township Lwandle, die zum Fußballspielen zur Akademie kommen. Das ist eine Realität, die sich völlig von meiner Kindheit in Deutschland unterscheidet und die teilweise schwer mitanzusehen ist. Gleichzeitig habe ich großen Respekt vor dem Einsatz dieser Kinder, die so viel auf sich nehmen, nur um in einer sicheren Umgebung Fußball spielen zu können.
Zum anderen haben mich die Menschen beeindruckt, mit denen ich gearbeitet und trainiert habe. Trotz finanzieller Herausforderungen waren alle unglaublich herzlich, offen und positiv. Dieser Kontrast zu Deutschland, wo viele Menschen materiell besser gestellt sind, aber nicht unbedingt wärmer oder offener, wird mich noch viele Jahre begleiten.
Es ist noch nicht offiziell, aber die wichtigste Erkenntnis ist für mich, dass es in Europa eigentlich kaum so etwas wie ein echtes materielles Risiko gibt. Die Lebensbedingungen vieler Menschen in Südafrika unterscheiden sich so stark von unseren, dass Dinge wie ein Umzug, ein Jobwechsel oder neue Hobbys für mich heute kaum noch als wirkliche Risiken erscheinen.
Das Praktikum hat mir neue Perspektiven eröffnet und meine Denkweise insgesamt flexibler gemacht. In einem privilegierten europäischen Umfeld sind die tatsächlichen Grenzen und Risiken oft viel kleiner, als sie wirken. Diese Erkenntnis ist für meinen weiteren beruflichen Weg äußerst wertvoll.
Meine wichtigste Erkenntnis ist, dass Glücklichsein – und sich selbst zu erlauben, glücklich zu sein – nichts mit Geld zu tun hat, sondern mit den Menschen, die einen umgeben, und damit, wie man seine Tage verbringt.
Das mag wie eine Floskel klingen, aber ich habe es aus nächster Nähe erlebt. Das hat mich tief beeindruckt und wird mir lange in Erinnerung bleiben.
Außerdem wurde mir erneut bewusst, welche enorme Kraft Fußball besitzt: Menschen zusammenzubringen und eine wichtige Grundlage im Leben vieler Menschen zu sein, die ansonsten nur wenig besitzen. Fußball gehört wirklich zu den großartigsten Dingen, die diese Welt zu bieten hat.
Ich denke an eine der glücklichsten Phasen meines Lebens in den letzten Jahren. An pure Freiheit. Das Wetter war großartig, die Tage waren voller Fußball, Fußball und noch mehr Fußball, und die Menschen um mich herum lebten und atmeten diesen Sport.
Es war eine Gelegenheit, tief in eine komplexe, aber unglaublich herzliche und einladende Kultur einzutauchen – mit Menschen, die besonders freundlich sind, weil sie mit Fußball aufgewachsen sind. Für mich war es die große Freiheitsphase mitten in meinem Sabbatical von der Arbeit in Deutschland.
Ja. Ich stehe noch mit ein oder zwei Trainern der Akademie sowie mit mehreren Freiwilligen aus meiner Zeit dort in Kontakt.
Außerdem habe ich das Glück, im kommenden Monat erneut an einem Charity Cup mit Young Bafana teilzunehmen. Dadurch werde ich die Möglichkeit haben, Menschen wiederzusehen, die ich in Südafrika kennengelernt habe, und neue Personen aus dem Young-Bafana-Umfeld zu treffen.