Am 14. Juni 2025 findet die dritte Ausgabe unseres Young Bafana Charity Cups in Hamburg statt. Informiere dich über das Event und wie du ein Teil davon werden kannst, um Young Bafana zu unterstützen!
#WeAreYoungBafana
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Die Anmeldung einer Mannschaft erfolgt durch den Team-Captain für das gesamte Team. Dafür muss das nachfolgende Formular ausgefüllt werden UND die Anmeldegebühr bezahlt werden. Für die Teilnahme an unserem Charity Cup wird eine Gebühr von 300-1000 EUR pro Team erhoben. Ihr dürft in dieser Range den Betrag frei wählen – wir nehmen gerne höhere Beträge an, um in Südafrika vor Ort leben zu verändern! Die Bezahlinformationen sind in der Formularstrecke erläutert.
Du möchtest Young Bafana über die Eventteilnahme hinaus unterstützen? Entdecke deine verschiedenen Möglichkeiten über den untenstehenden Link. Bitte gib bei deiner Spende an, dass du über den YB Charity Cup 2025 auf uns aufmerksam geworden bist, damit wir den Impact solcher Events besser bewerten können.
Die Teilnahmegebühr ist eine Spende an Young Bafana und kann frei gewählt werden zwischen 300 und 1000 EUR.
Für die Teilnahmegebühr erstellen wir gerne eine Spendenquittung.
Young Bafana ist eine gemeinnützige Organisation (NGO), die sich seit 2010 mit einem umfassenden Fußball- und Bildungsangebot der ganzheitlichen Entwicklung von Kinder und Jugendlichen aus armen Verhältnissen in Südafrika widmet.
6 Feldspieler:innen + 1 Torhüter:in spielen zeitgleich. Mindestens eine weibliche Spielerin muss zu jeder Zeit am Spielbetrieb teilnehmen. Die Anzahl der Auswechslungen und ist unbegrenzt. Teams bestehen aus max. 12 Spieler:innen, davon mind. 2 Frauen pro Team. Um einheitliche Spielkleidung wird gebeten.
Die Spielzeit beträgt in der Gruppenphase 15 Minuten und 12 Minuten in der K.O.-Phase. Weitere Infos zur Gruppengröße und der K.O.-Phase bekommt ihr kurz vor dem Turnier mitgeteilt.
Zuschauer:innen beim Turnier sind herzlich willkommen. Die Teilnahme am Spielbetrieb ist ausschließlich den angemeldeten Teams vorbehalten. Die Afterparty ist öffentlich – jede:r kann kommen.
Bei weiteren Fragen gerne eine E-Mail an katja@youngbafana.com.
15. Januar 2026 – 20. März 2026.
Meine Rolle war ungefähr zu gleichen Teilen aufgeteilt. Vormittags war ich im entwicklungsbezogenen und operativen Bereich der Akademie tätig und unterstützte bei unterschiedlichsten administrativen Aufgaben. Die Nachmittage standen ganz im Zeichen des Fußballs – entweder als Trainer der Jugendlichen oder indem ich selbst mit der Seniorenmannschaft trainierte und spielte.
Vom ersten Tag an war die Erfahrung auf allen Ebenen unglaublich positiv. Alle waren offen, freundlich und herzlich, immer bereit für Gespräche und Austausch. Es gab keine wirkliche Hierarchie – alles lief einfach ganz natürlich. Bereits in der ersten Woche trainierte ich Kinder, spielte Fußball und knüpfte Kontakte zu anderen Freiwilligen. Schon nach ein oder zwei Tagen wusste ich, dass die kommende Zeit großartig werden würde.
Insgesamt war dies eine der besten Erfahrungen meines Lebens, vielleicht sogar die eindrucksvollste überhaupt. Es ist eine Erfahrung, die mich mein Leben lang begleiten wird.
Zwei Dinge haben mich besonders beeindruckt. Zum einen die schwierigen Lebensumstände vor Ort, insbesondere für die Kinder aus dem Township Lwandle, die zum Fußballspielen zur Akademie kommen. Das ist eine Realität, die sich völlig von meiner Kindheit in Deutschland unterscheidet und die teilweise schwer mitanzusehen ist. Gleichzeitig habe ich großen Respekt vor dem Einsatz dieser Kinder, die so viel auf sich nehmen, nur um in einer sicheren Umgebung Fußball spielen zu können.
Zum anderen haben mich die Menschen beeindruckt, mit denen ich gearbeitet und trainiert habe. Trotz finanzieller Herausforderungen waren alle unglaublich herzlich, offen und positiv. Dieser Kontrast zu Deutschland, wo viele Menschen materiell besser gestellt sind, aber nicht unbedingt wärmer oder offener, wird mich noch viele Jahre begleiten.
Es ist noch nicht offiziell, aber die wichtigste Erkenntnis ist für mich, dass es in Europa eigentlich kaum so etwas wie ein echtes materielles Risiko gibt. Die Lebensbedingungen vieler Menschen in Südafrika unterscheiden sich so stark von unseren, dass Dinge wie ein Umzug, ein Jobwechsel oder neue Hobbys für mich heute kaum noch als wirkliche Risiken erscheinen.
Das Praktikum hat mir neue Perspektiven eröffnet und meine Denkweise insgesamt flexibler gemacht. In einem privilegierten europäischen Umfeld sind die tatsächlichen Grenzen und Risiken oft viel kleiner, als sie wirken. Diese Erkenntnis ist für meinen weiteren beruflichen Weg äußerst wertvoll.
Meine wichtigste Erkenntnis ist, dass Glücklichsein – und sich selbst zu erlauben, glücklich zu sein – nichts mit Geld zu tun hat, sondern mit den Menschen, die einen umgeben, und damit, wie man seine Tage verbringt.
Das mag wie eine Floskel klingen, aber ich habe es aus nächster Nähe erlebt. Das hat mich tief beeindruckt und wird mir lange in Erinnerung bleiben.
Außerdem wurde mir erneut bewusst, welche enorme Kraft Fußball besitzt: Menschen zusammenzubringen und eine wichtige Grundlage im Leben vieler Menschen zu sein, die ansonsten nur wenig besitzen. Fußball gehört wirklich zu den großartigsten Dingen, die diese Welt zu bieten hat.
Ich denke an eine der glücklichsten Phasen meines Lebens in den letzten Jahren. An pure Freiheit. Das Wetter war großartig, die Tage waren voller Fußball, Fußball und noch mehr Fußball, und die Menschen um mich herum lebten und atmeten diesen Sport.
Es war eine Gelegenheit, tief in eine komplexe, aber unglaublich herzliche und einladende Kultur einzutauchen – mit Menschen, die besonders freundlich sind, weil sie mit Fußball aufgewachsen sind. Für mich war es die große Freiheitsphase mitten in meinem Sabbatical von der Arbeit in Deutschland.
Ja. Ich stehe noch mit ein oder zwei Trainern der Akademie sowie mit mehreren Freiwilligen aus meiner Zeit dort in Kontakt.
Außerdem habe ich das Glück, im kommenden Monat erneut an einem Charity Cup mit Young Bafana teilzunehmen. Dadurch werde ich die Möglichkeit haben, Menschen wiederzusehen, die ich in Südafrika kennengelernt habe, und neue Personen aus dem Young-Bafana-Umfeld zu treffen.