YB News

#ChangingLives ist für Young Bafana mehr als ein Motto. Es ist das Ergebnis aus harter Arbeit, Disziplin und Selbstvertrauen.

#ChangingLives

Erfolgsgeschichten
Former Young Bafana player Keino standing on a soccer pitch in South Africa with a football in his hands.

Keino geht in die USA

Im Jahr 2018 hatte der ehemalige Young Bafana Spieler Keino die einmalige Chance, durch ein weiteres Stipendium an einem College in der USA zu studieren.

Mehr lesen »
Events
Julia Simic smiling and waving at the YB Arena.

Girls Camp mit Julia Simic

Nach drei Jahren Planung haben wir den lokalen Mädchenfußball ins Rampenlicht gerückt, indem wir ein dreitägiges Mädchencamp mit keiner Geringeren als der deutschen Fußballprofi Julia Simic organisiert haben.

Mehr lesen »
Updates

Young Bafana Mädchen Umkleiden

Young Bafana unterstützt derzeit knapp 200 Spieler, doch nur wenige davon sind Mädchen. Genau deshalb haben wir einen wichtigen Schritt gemacht und zwei eigene Umkleideräume für Mädchen gebaut – nicht nur als Infrastruktur, sondern als klares Signal: Mädchen gehören hier genauso dazu.

Mehr lesen »
Ein Team von Young Bafana auf dem Spielfeld in der YB Arena, mit adidas Trikots.

Young Bafana feiert 15 Jahre – der Mai im Rückblick

Der Mai bei Young Bafana war geprägt von einem ganz besonderen Jubiläum. Außerdem:
Unsere Mannschaften starteten sportlich stark in die Saison, der junge Unterstützer Jack zeigte außergewöhnliches Engagement, und natürlich wurde das 15-Jahre-Jubiläumsturnier gemeinsam gefeiert.

Mehr lesen »

Rückblick auf den April – Ein Monat zum Lernen

Im April sammelten unsere Teams wertvolle Erfahrungen: Die U18 trat mit jungem Kader beim Bayhill Turnier an, die U12 überzeugte beim Salt River Cup und unser Education-Programm in Mathe und Englisch für U12 und U14 ist wieder gestartet. Ein gemeinsames Essen mit Nyama Choma rundete den Monat ab – mit Blick nach vorn und dem Ziel, weiter zu wachsen.

Mehr lesen »
Three coaches of the Young Bafana Soccer Academy and one coach of the 1. FC Cologne standing arm in arm on the pitch of the YB Arena.

Young Bafana x FC Köln

Um die Besten zu werden, wollen wir von den Besten lernen. Deshalb freuen wir uns besonders über unsere neue Partnerschaft mit dem deutschen Proficlub FC Köln.

Mehr lesen »
Social Feed

[instagram feed=“7808″]

Wann fand dein Praktikum bei Young Bafana statt?

15. Januar 2026 – 20. März 2026.

In welcher Abteilung oder welchem Bereich warst du hauptsächlich tätig?

Meine Rolle war ungefähr zu gleichen Teilen aufgeteilt. Vormittags war ich im entwicklungsbezogenen und operativen Bereich der Akademie tätig und unterstützte bei unterschiedlichsten administrativen Aufgaben. Die Nachmittage standen ganz im Zeichen des Fußballs – entweder als Trainer der Jugendlichen oder indem ich selbst mit der Seniorenmannschaft trainierte und spielte.

Wie würdest du deine Zeit bei Young Bafana beschreiben?

Vom ersten Tag an war die Erfahrung auf allen Ebenen unglaublich positiv. Alle waren offen, freundlich und herzlich, immer bereit für Gespräche und Austausch. Es gab keine wirkliche Hierarchie – alles lief einfach ganz natürlich. Bereits in der ersten Woche trainierte ich Kinder, spielte Fußball und knüpfte Kontakte zu anderen Freiwilligen. Schon nach ein oder zwei Tagen wusste ich, dass die kommende Zeit großartig werden würde.

Insgesamt war dies eine der besten Erfahrungen meines Lebens, vielleicht sogar die eindrucksvollste überhaupt. Es ist eine Erfahrung, die mich mein Leben lang begleiten wird.

Was hat dich persönlich während deiner Arbeit bei Young Bafana am meisten geprägt?

Zwei Dinge haben mich besonders beeindruckt. Zum einen die schwierigen Lebensumstände vor Ort, insbesondere für die Kinder aus dem Township Lwandle, die zum Fußballspielen zur Akademie kommen. Das ist eine Realität, die sich völlig von meiner Kindheit in Deutschland unterscheidet und die teilweise schwer mitanzusehen ist. Gleichzeitig habe ich großen Respekt vor dem Einsatz dieser Kinder, die so viel auf sich nehmen, nur um in einer sicheren Umgebung Fußball spielen zu können.

Zum anderen haben mich die Menschen beeindruckt, mit denen ich gearbeitet und trainiert habe. Trotz finanzieller Herausforderungen waren alle unglaublich herzlich, offen und positiv. Dieser Kontrast zu Deutschland, wo viele Menschen materiell besser gestellt sind, aber nicht unbedingt wärmer oder offener, wird mich noch viele Jahre begleiten.

Wie hat dein Praktikum rückblickend dich oder deinen beruflichen Weg beeinflusst?

Es ist noch nicht offiziell, aber die wichtigste Erkenntnis ist für mich, dass es in Europa eigentlich kaum so etwas wie ein echtes materielles Risiko gibt. Die Lebensbedingungen vieler Menschen in Südafrika unterscheiden sich so stark von unseren, dass Dinge wie ein Umzug, ein Jobwechsel oder neue Hobbys für mich heute kaum noch als wirkliche Risiken erscheinen.

Das Praktikum hat mir neue Perspektiven eröffnet und meine Denkweise insgesamt flexibler gemacht. In einem privilegierten europäischen Umfeld sind die tatsächlichen Grenzen und Risiken oft viel kleiner, als sie wirken. Diese Erkenntnis ist für meinen weiteren beruflichen Weg äußerst wertvoll.

Was war deine wichtigste Erkenntnis oder Lehre aus deiner Zeit in Südafrika?

Meine wichtigste Erkenntnis ist, dass Glücklichsein – und sich selbst zu erlauben, glücklich zu sein – nichts mit Geld zu tun hat, sondern mit den Menschen, die einen umgeben, und damit, wie man seine Tage verbringt.

Das mag wie eine Floskel klingen, aber ich habe es aus nächster Nähe erlebt. Das hat mich tief beeindruckt und wird mir lange in Erinnerung bleiben.

Außerdem wurde mir erneut bewusst, welche enorme Kraft Fußball besitzt: Menschen zusammenzubringen und eine wichtige Grundlage im Leben vieler Menschen zu sein, die ansonsten nur wenig besitzen. Fußball gehört wirklich zu den großartigsten Dingen, die diese Welt zu bieten hat.

Woran denkst du heute, wenn du an Young Bafana denkst?

Ich denke an eine der glücklichsten Phasen meines Lebens in den letzten Jahren. An pure Freiheit. Das Wetter war großartig, die Tage waren voller Fußball, Fußball und noch mehr Fußball, und die Menschen um mich herum lebten und atmeten diesen Sport.

Es war eine Gelegenheit, tief in eine komplexe, aber unglaublich herzliche und einladende Kultur einzutauchen – mit Menschen, die besonders freundlich sind, weil sie mit Fußball aufgewachsen sind. Für mich war es die große Freiheitsphase mitten in meinem Sabbatical von der Arbeit in Deutschland.

Bist du heute noch in irgendeiner Weise mit Young Bafana verbunden?

Ja. Ich stehe noch mit ein oder zwei Trainern der Akademie sowie mit mehreren Freiwilligen aus meiner Zeit dort in Kontakt.

Außerdem habe ich das Glück, im kommenden Monat erneut an einem Charity Cup mit Young Bafana teilzunehmen. Dadurch werde ich die Möglichkeit haben, Menschen wiederzusehen, die ich in Südafrika kennengelernt habe, und neue Personen aus dem Young-Bafana-Umfeld zu treffen.